Lebensmotto: der Kategorischen Imperativ
Mit einer Wärmepumpe vermeiden sie kalte Füße

an die frische Luft auch für Ihre Immobilie

Ist Ihre Immobilie effizient gedämmt und sie haben eine ihren Wünschen passende Heizung und Warmwasserlösung? Ihre Fenster und Türen haben einen guten Wärmedurchgangskoeffizient. Wie ersetzen Sie die sauerstoffarme feuchte, atemgeschwängerte Luft, die noch Koch- und weitere Lebensgerüche enthält mit frischer, sauerstoffreicher Luft?

Während ungedämmte Altbauten meist einen natürlichen Luftaustausch durch eine undichte Gebäudehülle gewährleisten, sind energieeffizientere Gebäude heutzutage dichter gedämmt. Dadurch sind sie besonders anfällig für einen Schimmelbefall sowie Feuchteschäden.

Dreifachverglaste Fenster, ein dichtes Dach oder eine gedämmte Fassade führen dazu, dass das Haus nicht mehr „atmen“ kann. Die manuelle Lüftung über Fenster müsste alle 2-3 Stunden in energieeffizienten Gebäuden durchgeführt werden. Dies gilt auch nachts.

Tägliche Aktivitäten wie Waschen, Kochen und Duschen können bis zu 4 L Feuchtigkeit pro Person in die Luft eintragen. Auch die reine Anwesenheit der Personen, nur durch das Atmen, trägt dazu bei.

Laut dem §13 Gebäudeenergiegesetz (GEG) sind Gebäudeeigentümer dazu verpflichtet, den Mindestluftwechsel in Wohngebäuden sicherzustellen. Dies bedeutet, dass das Luftvolumen alle 2,5h einmal komplett mitsamt der enthaltenen Feuchtigkeit sowie Schadstoffen ausgetauscht werden sollte.

korrektes manuelles Lüften über die Jahreszeiten betrachtet

Es gibt verschiedene Lüftungen

Bei einem Neubau kann man dies Zentral gesteuert planen und jeden Raum einzeln Be- und Entlüften. Und die Kanäle hierzu im Bau mit einplanen. Wenn Ihr Gebäude nachträglich saniert wurde, ist dies schwerer umzusetzen. Dies gilt besonders, wenn die verfügbare Deckenhöhe es nicht zulässt. Mitunter sollte man sich aus Wärmeeffizienzgründen etwas mit der Wärmerückgewinnung befassen.

Freie Lüftung

Die freie Lüftung setzt auf den natürlichen Luftzug. Dieser strömt durch eine Öffnung im Fensterrahmen oder in der Wand in den Wohnraum. Diese Art der Zwangsbelüftung arbeitet nicht mit einem Ventilator. Stattdessen nutzt sie Temperatur- und Druckunterschiede zwischen der Innen- und Außenluft. Außerdem verwendet sie den Wind, um frische Luft in den Innenraum einzuspeisen.

Hier kann man zwei Varianten unterscheiden:

Fensterfalzlüftung

Bei dieser Variante werden Lüftungsschlitze in den Fensterrahmen integriert, die eine permanente Verbindung zwischen dem Innenraum und der Außenwelt herstellen. Auch bei geschlossenen Fenstern kann durch den Winddruck auf einer Seite des Gebäudes frische Luft in den Wohnraum einströmen. Auf der Windsogseite kann verbrauchte Luft nach außen entweichen.

Außenluftdurchlässe (ALD)

sind Luftöffnungen, die in Fenster, Rollläden oder Wände eingebaut werden. Durch den Winddruck sowie durch Temperaturunterschiede gelangt frische Außenluft dabei durch ein Rohr in den Innenraum. Eine Abluftanlage kann zudem den Unterdruck im Raum erhöhen, sodass mehr Luft durch den Außenluftdurchlass nachströmt.

Vorteile:

  • Bei starkem Wind ist kaum ein Luftzug spürbar, da sich Lüfterklappen schließen können, wenn sich die Druckverhältnisse ändern.
  • Im Falle einer Fensterfalzlüftung sind die Öffnungen nicht sichtbar.

Nachteile:

  • Die Außenluft dringt je nach Außenbedingungen unregelmäßig in den Innenraum ein.
  • Der Luftstrom ist abhängig von äußeren Einflüssen. (Wind, Luftdruck oder Thermik)
  • Die Wärme aus dem Innenraum wird ungehindert nach außen abgeführt und geht verloren. Gerade dadurch können Mieter in der Praxis häufig die Öffnung verdecken oder verstopfen und so den Luftstrom samt Kälteeinzug behindern.
  • Mit einer freien Lüftung kann nur ein begrenzter Anteil der Luftmenge im Innenraum ausgetauscht werden. Dadurch kann sich trotz Belüftung Kondenswasser anlagern und zu Schimmelbildung führen.

Mechanische Lüftung

Als Alternative zur freien Lüftung können Sie eine mechanische Lüftung für die Belüftung Ihres Gebäudes nutzen. Mechanische Lüftungen arbeiten Ventilator gestützt. Das bedeutet, dass der Luftstrom kontrolliert und einstellbar durch ein Lüftungsrohr in den Innenraum bzw. nach außen mithilfe eines Ventilators transportiert wird. Es können entsprechende Lüftungsstufen ausgewählt werden oder über Sensoren geregelt, welche die Anlage ganz automatisch steuern. So stellen Sie sicher, dass die Zwangsbelüftung überschüssige Feuchtigkeit bedarfsgerecht abtransportiert. 

Vorteile:

  • Lüftungsanlagen können mit Schallschutzzubehör ausgestattet werden, sodass kein Lärm in den Innenraum dringt.
  • Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung speichern die Wärme der Innenluft. Sie führen bis zu 94% der Wärme zurück in den Wohnraum. Dadurch können Mieter Heizkosten sparen.
  • Durch den eingestellten Luftstroms ist kein Luftzug im Wohnraum spürbar.
  • Schadstoffe und andere Staubpartikel werden regelmäßig abtransportiert und sorgen neben einem ausreichenden Sauerstoffgehalt für eine dauerhaft gesunde Raumluft

Nachteile:

  • Die Anschaffung einer kontrollierten Wohnraumlüftung kann mehrere tausend Euro kosten.
  • Für einen optimalen Betrieb sollten Lüftungsanlagen regelmäßig gereinigt werden. Bei einer dezentralen Lüftung können selbst uninformierte Bewohner dies selbst übernehmen. Dies kann als Voraussetzung in jeden Mietvertrag aufgenommen werden. Zentrale Lüftungsanlagen werden in der Regel von einer Fachfirma gewartet.

Zentrale bzw. dezentrale Lüftung

Zentrale und dezentrale Lüftung unterscheiden sich maßgeblich in ihrem Aufbau:

Eine dezentrale Anlage besteht aus mehreren kompakten Einzelgeräten, welche in die Außenwände der Räume eines Gebäudes eingebaut werden.

Für eine Zentrale wird dagegen ein großes Lüftungsgerät aufgestellt, welches durch fest installierte Lüftungskanäle mit den einzelnen Zimmern verbunden wird. Beide Systeme können Ihren Wohnraum zuverlässig mit Frischluft versorgen. Sie tragen sauerstoffarme, feuchte Luft ab. So können Sie sich immer auf eine effektive Durchlüftung inklusive Wärmerückgewinnung verlassen. Dabei können sämtliche Anforderungen für Wohngebäude mit beiden Lüftungsarten gleichermaßen erreicht werden – dies selbst mit hohen Schallschutzvorgaben.

Aufbau und Verbau einer dezentralen Lüftung (Wandbohrung)

Wichtig ist, dabei zu bedenken, dass dezentrale Lüftungsanlagen paarweise verbaut werden müssen. Alle Geräte sorgen nacheinander für Zu- und Abluft im Wechsel. Jedes Paar besteht daher immer aus einem Gerät für Abluft. Ein weiteres sorgt für Zuluft. Dadurch sind die Luftvolumenströme stets ausgeglichen. Größere Druckschwankungen sind nicht zu erwarten. Über sogenannte Überströmöffnungen wie zum Beispiel Türspalte können die Lüfter raumübergreifend die Luft austauschen und sämtliche Überströmflächen mit einbeziehen. Hierdurch wird die Luftzirkulation in der gesamten Wohneinheit angeregt und die temporär entstehenden Druckunterschiede in der Wohneinheit selbstständig ausgleichen. In regelmäßigen Abständen wechseln die Lüftungsgeräte ihre Laufrichtung. Wenn nur ein Raum belüftet werden soll, kann ein spezieller Einzelraumlüfter installiert werden. Dieser hat 2 integrierte Ventilatoren. Er sorgt gleichzeitig für Zu- und Abluft.

Ein dezentrales Lüftungssystem besteht meist aus mehreren Einzelgeräten, die gemeinsam für eine Be- und Entlüftung des gesamten Wohnraums sorgen. Dezentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sind alle nach einem ähnlichen Schema aufgebaut und bestehen aus sechs Grundbestandteilen:

  • Die Innenblende verschließt das Lüftungsgerät im Innenraum und lenkt den Luftstrom nach oben oder unten in den Wohnraum. Je nach Modell kann sich bereits in der Blende ein Staubfilter befinden, oder auch gesondert vor der Ventilatoreinheit. Bei den meisten dezentralen Lüftungsanlagen lässt sich die Innenblende leicht abziehen und wieder aufstecken. Dies ist besonders für die Reinigung des Geräts von Vorteil. Es wird empfohlen, dass Sie darauf achten, dass die Innenblende den Luftvolumenstrom der Frischluft nach oben einführen kann. Dadurch können Geräusche zusätzlich reduziert werden. 
  • Filter (z. B. Pollen-, Fein-, Aktivkohlefilter)
  • Die Wandeinbauhülse ist das Lüftungsrohr, durch das die Luft zwischen Außen- und Innenbereich ausgetauscht wird. Die Hülse wird in die Außenwand eingesetzt. Sie beinhaltet den Ventilator und den Wärmespeicher. Es gibt gegebenenfalls weiteres Lüftungszubehör (z.B.: Schallschutz, Winddrucksicherungen, Strömungsgleichrichter, usw.). Sie sollten bei Selbsteinbau bei Ihrem Bauprojekt unbedingt darauf. Das Lüftungsrohr muss mit einem leichten Schiefstand von 1-2 Grad nach außen geneigt eingeschäumt werden. So kann entstehendes Kondenswasser direkt nach außen abgeführt werden. 
  • Der Ventilator im Lüftungsgerät ist für die Beförderung des Luftstroms zuständig. In der Regel handelt es sich bei diesem Bauteil um einen Reversierventilator. Das bedeutet, dass der Ventilator seine Laufrichtung ändern kann. So wechselt sich das Gerät in regelmäßigen Abständen zwischen Zu- und Abluft ab. Der Ventilator arbeitet üblicherweise im Dauerbetrieb. Daher sollte er für einen niedrigen Stromverbrauch eine geringe Leistungsaufnahme (3-5 Watt) besitzen. Achten Sie bei Ihrem Ventilator auf eine sanfte Umschaltautomatik, damit Sie die Richtungswechsel im Wohnraum nicht bewusst wahrnehmen werden. Außerdem spielen die Rotorenblätter hier eine entscheidende Rolle beim Schallschutz. Achten Sie auf eine geschlossene Geometrie, um unnötigen Durchgangsschall von außen einzudämmen. Gezackte Rotorenblätter können die Schallwellen zusätzlich mindern. 
  • Der Wärmespeicher hat eine wichtige Rolle bei einer dezentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Er sorgt dafür, dass die Wärme aus der verbrauchten Innenluft an die kühle, einströmende Außenluft abgegeben wird. Häufig besteht der Wärmespeicher aus Keramik. Das Material besitzt eine hohe Wärmekapazität. Es ist langlebig und leicht zu reinigen. (Alternativ Aluminium) Das Bauteil besitzt zudem häufig eine Wabenstruktur, die die Oberfläche vergrößert und damit die Wärmekapazität zusätzlich erhöht. So können Sie je nach Modell bis zu 94% der Wärme zurückgewinnen.
  • Die Außenhaube schützt die dezentrale Lüftung an der Hauswand vor Witterungseinflüssen. Ein integriertes Schutzgitter hindert zudem Insekten und Vögel daran, in das Lüftungsgerät einzudringen. Achten Sie bei der Wahl einer dezentralen Lüftungsanlage auch darauf, dass die Außenhaube eine Abtropfkante besitzt (Fassadenschutz). So kann Kondenswasser aus dem Lüftungsrohr leichter von der Fassade abgeleitet werden. Gut isolierte Außenhauben mindern Schalleinflüsse von außen zusätzlich ab.
Es gibt zwei Varianten des Dezentralen Betriebs
Push- und Pull-Prinzip

Diese Arbeitsweise wird bei dezentralen Lüftungen am häufigsten genutzt. Dabei bilden immer zwei Lüftungsgeräte ein Lüfterpaar. Diese werden an unterschiedlichen Stellen in Ihrem Wohnraum in der Außenwand angebracht und stimmen ihre Luftströme aufeinander ab. Während ein Gerät frische Luft einströmen lässt, befördert das andere Gerät gleichzeitig die verbrauchte Innenluft nach außen. Auf diese Weise kann der gesamte Wohnraum quergelüftet werden. Alle 70 Sekunden wechseln die Ventilatoren in den Geräten ihre Laufrichtung, wodurch sich Zuluft- und Abluftmodus abwechseln. Durch die temporär entstehenden Druckunterschiede wird die Luftzirkulation im gesamten Wohnraum angeregt. Diese sogenannten „Paarlüfter“ werden daher immer in gerader Stückzahl eingeplant und verbaut.

2 Ventilatoren Prinzip

Für spezielle Feuchteräume oder auch bei Planungen, bei denen eine ungerade Anzahl an Paarlüftern benötigt wird, können sogenannte Einzelraumlüfter weiterhelfen. Lüftungsgeräte, die nach dem 2 Ventilatoren- Prinzip arbeiten, können Zu- und Abluftströme gleichzeitig befördern. Das Lüftungsrohr ist in zwei getrennte Bereiche geteilt. Die Luft kann mit je einem Ventilator parallel in beide Richtungen strömen. Bei dieser Arbeitsweise ist es nicht notwendig, die Lüfter paarweise einzubauen. Einzelraumlüfter bilden in sich bereits ein Lüfterpaar. Diese werden bevorzugt in Feuchteräumen eingeplant (Bad, Küche, Hauswirtschaftsraum (HWR)). Hier wird die Feuchtigkeit durch abwechselnde Luftvolumenströme abgebaut. Sie wird nicht bevorzugt in andere Wohnräume getragen.

Wie funktioniert das Push-Pull Prinzip mit Wärmerückgewinnung?

Mit einer dezentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (WRG) können Sie die Qualität Ihrer Raumluft verbessern und dabei Heizkosten sparen. Während die Luft durch die Anlage nach außen transportiert wird, lädt sich der Wärmespeicher mit der darin enthaltenen Wärme auf. Der Ventilator wechselt seine Laufrichtung. Dann befördert er frische Luft nach innen. Der Wärmespeicher gibt die Wärme an die Frischluft ab. So wird die Außenluft aufgewärmt in den Innenraum geleitet. Alle dezentralen Lüftungsanlagen verfügen auch über einen Lüftungsmodus „Durchlüften“. Hierbei wird die WRG ausgesetzt, indem der Ventilator seine Laufrichtung beibehält und konstant Frischluft ab beziehungsweise zuführt.

Wie funktioniert eigentlich ein Gegen- oder Kreuzstromwärmetauscher?

Wärmetauscher sind technische Apparate. Sie dienen dazu, Wärme als Energiestrom von einem Stoffstrom höherer Temperatur auf einen Stoffstrom niedrigerer Temperatur zu übertragen. So betrachtet ist die physikalische Bezeichnung „Wärmeübertrager“ zutreffender als die in der Technik übliche „Wärmetauscher“ oder gar „Wärmeaustauscher“.

Prinzip Skizze: Einströmendes Medium mit gegen Strom Medium, tauschen Wärmeenergie aus.

Die Wärmeübertrager werden in zwei Hauptgruppen eingeteilt: Der Kreuzstromwärmetauscher gehört zur Gruppe der Rekuperatoren. Im Rekuperator hat jeder Stoffstrom seinen eigenen abgegrenzten Strömungsweg. Bei der anderen Gruppe, den Regeneratoren, strömen die beiden Stoffströme zeitlich versetzt durch den Apparat, den Rotor.

Bei den Rekuperatoren wird unterschieden in Gleichstrom, Gegenstrom, Kreuzstrom. Bei Gleich- und Gegenstromapparaten sind die Strömungswege der beiden Stoffströme immer parallel zueinander angeordnet. Die Durchlaufrichtung ist jedoch einmal gleich und einmal entgegengerichtet.

Beim Kreuzstromwärmetauscher werden die beiden Stoffströme im rechten Winkel zueinander geleitet. Typische praktische Anwendungsfälle sind Rohrregister oder Rippenrohrregister für Heiz- und Kühlaufgaben.

Aber auch der Autokühler ist ein bekanntes Beispiel für einen Kreuzstromwärmtauscher. Das heiße Motorkühlwasser strömt durch Rohrpakete. Diese liegen quer zum Fahrzeug. Die kühlende Luft wird in Fahrzeuglängsrichtung bewegt (siehe Prinzip Skizze Medium 1 = Luft, Medium 2 = Wasser).

Vergleich des Push-Pull mit Kreuz- oder Gegenstromwärmetausche

Warme Luft enthält Feuchtigkeit. Sinkt die Temperatur der Luft fällt diese Feuchtigkeit aus und schlägt sich an einer Oberfläche nieder.

Einzelrohrlüfter mit Wärmetauscher, die im Push-Pull Prinzip arbeiten transportieren warme Luft nach außen und kühlere Luft nach innen. Aber etwas Kondensat (Wasser) bleibt im Wärmetauscher und wird wieder von der erwärmten Außenluft aufgenommen und nach innen transportiert. So dass eine Entfeuchtung der Luft im Innenraum nicht statt findet.

Bei den Gegenstromwärmetauschern ist dies anders. Diese transportieren auch die Feuchtigkeit nach außen. Die Wege der frischen einströmenden Außenluft und der ausströmenden Innenluft sind vollkommen getrennt. Kondensat welches sich ev. im Auslasskanal bildet kann außen abtropfen. Kühlere Außenluft enthält wenig Feuchtigkeit und wird im Gengenstrom erwärmt und wird gleichmäßig in den Raum gebracht.